LeeZa Nail



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„Wenn man etwas will, findet man Wege – wenn man etwas nicht will, findet man Gründe“ (G. Werner)


Kreative Kindheit und Jugend

Geboren am 22. September im Jahr… den Rest hab‘ ich vergessen ;-). Es gibt Wichtigeres.
Zum Beispiel die Musik. Und die Literatur.
Schreiben, Musik machen, Komponieren – all das gehört seit meiner Kindheit zu meinem Leben. Und hatte den Ursprung in meiner Familie. Es war mein Vater – selbst Hobby-Schlagzeuger, -akkordeonist und –sänger – der mir die Musik nahebrachte und dabei mit mir Chorstimmen übte, bis er mir zuhören konnte ohne das Gesicht zu verziehen. Und es war meine Mutter, die praktisch zu jeder Zeit eine wunderbare Geschichte erzählen konnte – meist eine, die sie just in diesem Augenblick erfand.

Ausbildung, Studium und Familie

Nach einer Berufs-Ausbildung zur Erzieherin und zwei Jahren Anstellung im Kindergarten machten sich die ersten Anzeichen von Langeweile bemerkbar. Nach ein paar schlaflosen Nächten kündigte ich schließlich und machte mich stattdessen daran, das Abitur im zweiten Bildungsweg zu erlangen. Darauf folgte ein kurzes Intermezzo an der Uni in Mainz im Fach Theaterwissenschaften: Leider waren die Studieninhalte nicht annähernd so spannende und kreativ, wie ich mir das vorgestellt hatte und so wechselte ich schließlich nach Frankfurt zur Frankfurter Musik Werkstatt, wo ich Jazz- und Popular-Gesang studierte – und dabei gleich in meinem allersten Seminar einen Musiker kennenlernte, mit dem ich nicht nur eine Band gründete, sondern auch ein paar Jahre später zwei wundervolle Kinder bekam.
Nun folgte eine Zeit, in der ein kostbares Gut äußerst knapp wurde: nämlich Zeit. Gleichzeitig war das Bedürfnis, kreativ zu sein, so stark wie kaum zuvor. Ich fand zurück zu etwas, das ich jahrelang vernachlässigt hatte: dem Schreiben. Und so entstanden neben einigen kuriosen Geschichten und Gedichten in jener Zeit auch die ersten Entwürfe für ein Fachbuch für SängerInnen.

Songs komponieren…

Als die Kinder älter wurden entdeckte ich plötzlich, dass das Leben „da draußen“ ja weiterging („OMG!“). Systematisch machte ich mich daran, meine Stimme wieder aufzubauen und begann außerdem, zu komponieren. Ich nahm eine erste CD („Fly“) und dann eine zweite („Faces of life“) auf und schrieb, wann immer es möglich war, an meinem Fachbuch weiter.
Endlich konnte ich auch Schreibkurse besuchen, denn nachdem ich meinen Kindern sämtliche Harry-Potter-Bände, aber auch Bücher von Michael Ende, Cornelia Funke, Jostein Gaarder, Astrid Lindgren (natürlich!) und vielen anderen wunderbaren SchriftstellerInnen vorgelesen hatte, nahmen in meinem Kopf immer mehr eigene Ideen die Form von Geschichten an. Und die wollten geschrieben werden.

…und Geschichten erfinden

Es entstand der erste Entwurf eines Urban-Fantasy-Romans über Amy, eine Dreizehnjährige, deren Vater vor einigen Jahren von einem auf den anderen Tag spurlos verschwand. Niemand aus Amy‘s Familie, schon gar nicht ihre Mutter, will darüber reden, was damals geschehen war. Doch seit einiger Zeit geschehen immer häufiger Dinge, die darauf hindeuten, dass ihr Vater möglicherweise noch lebt. Und außerdem versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Nur, so fragt sich Amy, warum jetzt, nach all den Jahren? Und wenn schon, warum ruft er dann nicht einfach an? Ist das alles am Ende doch nur ein schlechter Scherz, den sich jemand mit ihr erlaubt?
Amy beginnt, Fragen und Nachforschungen anzustellen. Und findet dabei heraus, dass ihre Mutter bei weitem nicht so ahnungslos ist, wie sie ihr gegenüber vorgibt. Offenbar gibt es aber spezielle Gründe, warum sie ihrer Tochter nichts erzählt.
Nun ja, wie die Geschichte weitergeht, das solltet Ihr schon bald lesen können…