Musik

Die Anfänge

Musik hat mich von Beginn meines Lebens an begleitet. In meinem Elternhaus wurde viel gesungen und natürlich Musik gehört. Mein Vater spielte Akkordeon und Schlagzeug und war Sänger einer Hobby-Band, die es aus dem beschaulichen Westerwald bis nach Berlin schaffte.
Nach Berlin schaffte es schließlich unsere ganze Familie, wo wir sechs Jahre lang lebten. Hier verbrachte ich die Grundschulzeit. Danach ging es zurück in den Westerwald und aus der dortigen ersten Schülerband entwickelte sich meine erste „kommerzielle“ Band: eine Tanzband mit Namen „Take five“. Wir spielten in Dorfkneipen und auf Kirmesveranstaltungen der umliegenden Dörfer – und verdienten unser erstes Geld damit.

Berufsmusikerin – oder ein „richtiger Beruf“?

Von Beruf Musikerin zu werden war zunächst keine Option. Ich sollte „was Richtiges“ lernen – so jedenfalls der Wunsch meiner Mutter. Papa allerdings setzte mir den Floh ins Ohr, dass er – sollte ich es wirklich wollen – mir eine Ausbildung an einem Konservatorium oder einer Musikhochschule bezahlen würde.
Da das Studienfach „Theaterwissenschaften“ entgegen meinen Erwartungen überhaupt nicht kreativ war, wechselte ich schließlich zur Frankfurter Musikwerkstatt, wo ich Jazz- und Popular-Gesang studierte.

Jazz-Gesang und Komposition

Endlich hatte ich mein Fach gefunden! Mit meinem Mann gründete ich die Mike Nail Band, die sich im Laufe der Jahre mehrmals vergrößerte und auf unterschiedlichsten privaten wie öffentlichen Veranstaltungen spielt.
Aber an Möglichkeiten, kreativ zu sein, fehlte es mir noch immer. Da musste es noch etwas anderes geben. Also begann ich, zu komponieren und nahm im Laufe der Zeit zwei CD’s mit eigenen Kompositionen auf: „Fly“ (noch unter dem Phantasie-Namen LeeZa Cocoba), sowie später „Faces of life“, nun unter meinem jetzigen Künstlernamen LeeZa Nail. (s.u.)
Mein Herz gehört nach wie vor dem Jazz, doch mag ich auch Pop, Rock, R&B und viele andere Richtungen, wenn es gut gespielt, bzw. gesungen ist.

Im Proberaum – und auf der Bühne

Im Laufe der Zeit gab es einige Bands, in denen ich als feste oder als Aushilfssängerin arbeitete. Den Hauptanteil der Bühnenarbeit aber bestritt ich mit der Mike Nail Band, mit der wir nicht nur im ganzen deutschsprachigen Raum, sondern auch u.a. in der Türkei, in England, Zypern und Frankreich unterwegs waren.
Und zuhause? Da unterrichtete ich während all der Jahre mal mehr, mal weniger Gesangsschüler*innen, die (hoffentlich) nicht nur von mir, sondern ich auch immer von ihnen lernte – was auch für das folgende Projekt von Bedeutung war.

Das Buch: „The singer’s coach“

Schließlich ließ mich aber ein weiteres Vorhaben nicht los: Während des Studiums hatte ich einige Inhalte vermisst, die ich mir, da ich auch zu dieser Zeit schon regelmäßig auf der Bühne stand, anderweitig aneignen musste. Das war der Auslöser dafür, ein Buch zu schreiben. Eine Art Ratgeber für alle diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielten, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. In diesem sollten sie von all den Dingen erfahren, die außer der Gesangspraxis eben auch noch dazu gehören, wenn man als Sänger*in auf der Bühne steht.

Veröffentlichte CDs:

LeeZa Cocoba – Fly

(1) Help
(2) Punishment
(3) Heal
(4) Fly
Hörprobe: Punishment
LeeZa Nail – Faces of Life

(1) Be Happy
(2) Worauf wartest du
(3) Ashtray
(4) In Afrika (short)
(5) Frei sein
(6) I don't wanna loose your number
(7) Me, it's LeeZa
(8) Goodbye old Germany
(9) Thank you, God
(10) Seven days
(11) Look away
(12) In Afrika (long)
(13) Jump Jump
Hörprobe aus der Sendung "Sonntags Tour" des SWR: Frei sein