Corona 2020 – III (und dann ist Schluß mit Corona…)

Die ersten Tage meiner miracle-morning Challenge

Pusteblume auf Asphalt

waren alles andere als einfach. Aber ich war entschlossen. Ich stellte meinen Wecker so verdammt früh, wie es eine Musikerin höchstens dann macht, wenn sie sich – nach einem anstrengenden Gig in der Bar sitzend – ermahnen will, jetzt mal lieber ins Bett zu gehen. Jetzt aber bedeutete das, um diese Zeit aufzustehen. AUFZUSTEHEN!!! Und zwar um fünf (in Zahlen: 5!) Uhr. 

W-t-f…

„Die Stunde, die alles verändert“

Begonnen habe ich „die Stunde, die alles verändert“ (so der Slogan zum Buch) mit Meditation. Danach war Bewegung (Yoga) dran und gleich im Anschluss Schreiben. Und zwar die sogenannten „Morgenseiten“. 

Jetzt kurz in die Küche, einen Kaffee holen (*gier…endlich!) und dann lesen. Ein Sachbuch. (Zuerst das oben genannte; als das durch war, kamen „miracle morning for authors“ (ja, auch das gibt es) und später weitere Sachbücher, meist zum Thema Schreiben, dran). Wie schon erwähnt, dauert jede Einheit je zehn Minuten. 

Na guuut, mit einer Stunde komme ich nicht so ganz hin, schließlich will ja auch der Kaffee geholt und der Hund begrüßt werden (die Kinder schlafen natürlich immer noch). Aber egal, Fakt ist: es fühlt sich gut an. Allerdings nicht von Anfang an…

Die ersten Tage waren eine Qual

Nachdem die Euphorie des Neuen abgeflaut war, wurde es verdammt mühsam, weiterhin so früh aufzustehen. Wenn ich nicht so müde gewesen wäre, hätte ich mich selbst ohrfeigen können. Ich meine, wer stellt sich schon seinen Handy-Wecker mit drei Weckzeiten im Abstand von 30 Minuten ein, wenn sie zuhause ist und es auch bleiben wird? 

Die Schlummer-Taste einmal gedrückt, okay, geht noch. 

Beim zweiten Mal war mittlerweile auch der innere Schweinehund wach und hat nix Besseres zu tun, als einem einzuflüstern, das Teil doch besser gleich ganz abzuschalten. (Könnte glatt aus Versehen passiert sein – falls man später eine Erklärung braucht). 

Okay. Netter Versuch. Nutzt nur nix, wenn weitere zehn Minuten später der nächste Wecker losgeht…

Miracle morning mit Madonna… (Wow, was für eine Alliteration )

Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie sah ich plötzlich Madonna vor mir. Keine Ahnung, ob es stimmt, aber ich glaube, Madonna steht jeden Morgen so früh auf. Bei dem Pensum, dass die Frau ja irgendwie schon seit Jahrzehnten hinlegt (Karriere als Sängerin mit 50 (!) No 1-Hits, als Schauspielerin, als Buchautorin, als Stil-Ikone und was weiß ich noch alles, daneben als Ehefrau (mehrfach, okay: nacheinander), Liebhaberin (gern auch nebeneinander), als leibliche und Adoptivmutter und als Bodybuilder-Model… also echt jetzt: die schläft wahrscheinlich überhaupt nich mehr! Und da mach’ ich rum, wenn ich um fünf aufstehen soll und seit um 0.00 Uhr im Bett lieg’…

Also: Augen auf und durch! 

Ein Glas Wasser für innen (=trinken – tut gut) und eins für außen (=ins Gesicht – naja, da sag’ ich jetzt nix zu).

Und dann auf die Matte. Mal schauen, was draus wird…

Dazu mehr beim nächsten Blog…

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